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 Studiengebühren in Hessen

Gründung einer Medizinhochschule am Kasseler Klinikum ist wieder im Gespräch 

Kassel - In Kooperation mit der Universität in Southampton (GB) will die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) eine Medizinhochschule in Kassel gründen.
Kosten für ein Studienjahr: 12.000 €.
„Studiengebühren sind hessenweit abgeschafft worden. Das war großer Schritt in Richtung Chancengleichheit. Sollte die Medizinhochschule in Kassel tatsächlich so gegründet werden, wäre das ein Schlag ins Gesicht für alle Studierenden die sich 2006 und 2007 erfolgreich für die Abschaffung von Studiengebühren stark gemacht haben.", gibt Oliver Schmolinski, AStA Vorsitzender der Universität Kassel zu bedenken.
Wegen der anfallenden Studiengebühren erhielt das Projekt im Juli nicht die erforderliche Mehrheit im Aufsichtsrat der GNH, dem auch Vertreter des Stadt- und Landkreises angehören. Vor allem PolitikerInnen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen waren im Juli noch gegen das Projekt. Mittlerweile scheint ein Stimmungswandel unter den Sozialdemokraten zu herrschen. Während sich zunächst , laut lokalen Presseberichten, nur die Grünen „für das Projekt erwärmen konnten" sehen nun auch die Sozialdemokraten keine großen Probleme mehr.
„Es ist schockierend, dass Parteien die sich Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben haben, bereit sind ihre Grundsätze einem derart asozialen Projekt zu opfern.", kritisiert AStA-Sprecherin Miriam Lotto. Schmolinski erklärt weiter:
„Viel sinnvoller wäre es, die hessischen medizinischen Fakultäten besser zu fördern, anstatt solche Kaderschmieden zu entwickeln die den herrschenden Medizinernotstand keinesfalls lösen werden."
Der AStA der Universität Kassel ruft daher alle Mitglieder des Aufsichtsrates der GHN dazu auf gegen eine private Medizinhochschule in Kassel zu votieren.

 Keine 31 Millionen zusätzlich für hessische Hochschulen

Kassel - Das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst rühmt sich zur Zeit als besonderer Förderer der Hochschulen. Laut einer Pressemitteilung (vom 21.07.) gebe es bald 31 Millionen Euro zusätzlich für die Universitäten. Oliver Schmolinski, der Vorsitzende des AStA Kassel, erfreut diese Mitteilung keineswegs. Er stellt klar: „Bei den 31 Millionen Euro handelt es sich nicht, wie uns Frau Kühne-Hörman glauben lassen will, um zusätzlichen Mittel!" Er erklärt weiter: „Für dieses Geld mussten die hessischen Hochschulen 8.800 zusätzliche Studierende aufnehmen.
Zahlreiche Universitäten in Hessen sind schon jetzt schlichtweg überfüllt. „So schnell ist da kein Ende absehbar.", vermutet AStA-Sprecherin Miriam Lotto. „Bis 2015 sollen weitere 23.000 Studierende an hessischen Hochschulen immatrikuliert werden."
„Im Prinzip bereichtet die Pressemitteilung stolz von einer Milchmädchenrechnung.", kritisiert Schmolinski die Informationspolitik des Ministeriums. „Erst werden den Universitäten 30 Millionen jährlich gekürzt und jetzt betont Frau Kühne-Hörmann , es gebe 31 Millionen für zusätzliche Studierende. Insgesamt bleiben die Gelder gleich, doch die Zahl der Studierenden wächst immer weiter. Das muss aufhören!"
Miriam Lotto kritisiert weiter, dass die Finanzierung nicht in der Pressemitteilung erwähnt werde. „50% der 31 Millionen € trägt der Bund. Das ist kein Verdienst von Eva Kühne-Hörmann, sondern schlicht ein Pakt zwischen Bund und Ländern. Auch das muss erwähnt werden, ansonsten handelt es sich bei so einer Mitteilung um nichts mehr als Schönrechnerei." (21.07.2010)

 Meggie braucht eure Hilfe

Vor einigen Tagen erreichte uns der ergreifende Hilferuf einer Studierenden der Uni Kassel: "Meine Cousine ist an Leukämie erkrankt." Wir wollen helfen und bitten euch es uns gleichzutun:

Meggie liebt Pferde, Fußball und tanzen. So sind 7-jährige Mädchen eben. Sie wollen Tierärztin werden, oder Lehrerin. Aber Meggie Fischer ist keine normale 7-jährige mehr.
Meggie hat Leukämie.
Damit die Kleine eine Chance bekommt, ihr Leben zu leben brauchen wir EURE Hilfe. Lasst euch registrieren. Besucht die Seite www.dkms.de. Dort könnt Ihr euch kostenlos als Stammzellenspender erfassen lassen! Schenkt Meggie ein paar Minuten und damit vielleicht das ganze Leben.

Kommt am 07. Juli zwischen 10 Uhr und 15 Uhr in's K19 und lasst euch kostenlos typisieren!  

Bitte helft uns! Lasst uns gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen! Für Meggie und für alle Leukämieerkrankte auf der ganzen Welt! Nur wenn viele sich erfassen lassen, haben Kinder wie Meggie eine Chance ihren genetischen Zwilling zu finden.

 Wir werden auch in Zukunft kämpfen!

 Kassel - In der Woche vom 07.-11.06.2010 fand an der Universität Kassel die Protestwoche für mehr Zukunftsperspektiven statt. „Die Woche war ein voller Erfolg!", freut sich AStA-Vorsitzender Oliver Schmolinski. „Es gab viele gut besuchte Veranstaltung, ein informatives Straßenfest und eine gigantische Demonstration." Insgesamt über 3.000 Teilnehmer haben an der Protestwoche teilgenommen.
„Wir haben deutlich gezeigt, dass sich unsere Generation keine weiteren Einschnitte gefallen lässt. Wir werden für unsere Zukunftsperspektiven weiter kämpfen.", erklärt Schmolinski.
Die Protestwoche begann am 07.06. mit einer Vollversammlung. Dabei wurde von den Studierenden der Uni Kassel eine Resolution verabschiedet, die sich deutlich für mehr Zukunftsperspektiven und gegen weitere Einsparungen im Bildungsbereich ausspricht. Am selben Tag und am Dienstag folgten viele kritische Diskussionsveranstaltungen, welche auch immer sehr gut besucht waren.
Das Highlight der Woche war die gemeinsame Demonstration von Studierenden mit Schülern und Azubis. 2.500 Menschen protestierten friedlich gegen die Kürzungen im Bildungsbereich. AStA-Sprecherein Miriam Lotto: „ Das Bündnis aus Schülern, Azubis und Studierenden - „Zukunftsperspektiven erkämpfen" - hat deutlich gemacht, dass der Zukunftsklau an unserer Generation ein Ende haben muss. Wir werden im Bündnis weiter dafür kämpfen!".
Am Donnerstag (10.06.) organisierte die kritische Universität Kassel (KUK) ein Straßenfest in der Nora-Platiel-Straße. Neben dem AStA, konnten sich dort auch viele andere studentische Initiativen vorstellen. Die gute Atmosphäre sorgte für ein sehr hohes Besucherinteresse. „Die Protestwoche war eine Verbindung aus politischem Statement, Aufklärung und gegenseitiger Solidarität.", beurteilt Schmolinski die Aktion. „Wenn die Landesregierung nicht bald einlenkt, können Kühne-Hörmann und co sich schon bald auf die nächste Protestwoche einstellen. Wir geben nicht auf!"
 

Keine schlechtere Note per Gesetz!

Vollversammlung der Lehramtsstudierenden der Universität Kassel

Kassel, 24. Juni 2009. Am Dienstag, den 23. Juni 2009, fand um 18 Uhr eine Vollversammlung der Lehramtsstudenten der Universität Kassel statt. Das zentrale Anliegen der Anwesenden war die Problematik der Notenspreizung sowie der Entwurf des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes.
„Durch die Notenspreizung haben Hessische Studierende einen Nachteil im Bewerbungsverfahren um einen Referendariatsplatz gegenüber den Abgängern aus anderen Bundesländern.“, kommentiert Stefan Schreier, Lehramtsstudent und Kulturreferent im AStA, die negativen Aussichten für die Zukunft.
„Selbst mit der Novellierung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes wird das nicht behoben. Statt mehr Lehrkräfte auszubilden, werden Quereinsteiger an die Schulen geholt, um den Lehrkräftemangel zu beheben.“, kritisiert Johannes Götting, hochschulpolitischer Referent des AStA, die aktuellen Entwicklungen.
Mit großer Mehrheit beschlossen die Kasseler Lehramtsstudierenden eine Resolution und stimmten damit für einen Richtungswechsel in der Lehrerbildung. Maßgebliche Forderung ist die Bereitstellung eines Referendariatsplatzes für jeden Lehramtsstudierenden.

RESOLUTION

Keine schlechtere Note per Gesetz - Referendariatsplätze für alle AbsolventInnen

Die Lehramtsstudierenden der Universität Kassel haben mit großem Unverständnis die Handlungsunfähigkeit und das schlechte Krisenmanagement des Hessischen Kultusministeriums im Zuge der Benotungsproblematik der Staatsexamen wahrgenommen. Die aus studentischer Sicht ungerechtfertigte Benachteiligung - der schlechteren Note per Gesetz - wird mit dem vorgelegten Gesetzesentwurf der Regierungsfraktionen in keiner Weise gelöst. Die problematische Notenspreizung bleibt weiterhin in Form der Notentabelle für die erste und zweite Staatsprüfung im Hessischen Lehrerbildungsgesetz bestehen.
Es ist aus studentischer Sicht nicht weiter tragbar, dass bei einem Mangel an qualifizierten Lehrkräften der Zugang zum Referendariat an eine überholte und zudem äußerst fragwürdige Notenvergabe gekoppelt ist. Wir fordern Referendariatsplatz für alle Lehramtsstudierenden, statt nicht für den Lehrberuf qualifizierte Quereinsteiger ins Boot zu holen und Pfennigfuchserei mit zehntel Notenpunkten zu betreiben. Es ist verantwortungslos und eine Farce, dass die Hessische Landesregierung den Mangel an Lehrkräften bejammert und kostspielige Abwerbekampagnen in anderen Bundesländern startet und sich zugleich weigert, genügend Lehrerinnen und Lehrer in Hessen auszubilden!

Wir fordern einen grundlegenden Richtungswechsel in der Lehrerausbilung:
-Für alle Absolventinnen und Absolventen eines Lehramtsstudiums die unmittelbare Bereitstellung eines Referendariatsplatzes
-Eine bundeseinheitliche Notentabelle im Studium und im Vorbereitungsdienst statt 16 unterschiedlicher Ländermodelle
-Eine qualitative LehrerInnenausbildung statt Modularisierung mit permanenten Prüfungsdruck und Wissensreproduktion

 

Besetzung der Hochschulverwaltung nach Studentischer Vollversammlung

Studierende treten in Bildungsstreik

Kassel, 15. Juni 2009. Die Vollversammlung der Studentenschaft an der Universität Kassel hat beschlossen, in den Bildungsstreik zu treten. Der Beschluss wurde mit einer breiten Mehrheit gefasst. Damit beteiligen sich die Studierenden der Universität Kassel an dem bundesweiten Bildungsstreik.
Ein Höhepunkt der Protestwoche wird die Demonstration am Mittwoch, den 17. Juni, sein. Studierende und Schüler sowie weitere Gruppen werden ab 9 Uhr in Kassel für ein besseres Bildungssystem auf die Straße gehen.
Im Anschluss an die Vollversammlung haben die anwesenden Studierenden eine Spontandemo initiiert, die mit der Besetzung der Hochschulverwaltung endete. „Mit der kurzfristigen Besetzung der Hochschulverwaltung und einem Gespräch mit dem Kanzler der Universität über die aktuellen Verhältnisse an der Hochschule haben wir den Startschuss für den Bildungsstreik gegeben. Die ganze Woche über werden Aktionen und Workshops stattfinden, die sich mit dem Thema Hochschule und Bildung auseinandersetzen werden", gibt Johannes Götting, Referent für Hochschulpolitik im AStA der Uni Kassel, preis.

Alle weiteren Infos und die Forderungen der Studierenden unter:

www.protest-kassel.de

www.bildungsstreik2009.de

 

Beginn des bundesweiten Bildungsstreiks

In Kassel hält die „Kritische Uni" einzug

Kassel, 15. Juni 2009. Am heutigen Montag, den 15. Juni, beginnt der bundesweite Bildungsstreik 2009. Auch an der Universität Kassel nehmen viele Studierenden daran teil und haben bereits bei der Vorbereitung viele Ideen einfließen lassen.
Heute findet um 14 Uhr auf dem Bibliotheksvorplatz eine Studentische Vollversammlung statt. Am Mittwoch werden sich die Kasseler an den bundesweiten Demonstrationen beteiligen und auf der Straße ihrem Unmut Luft machen.
Von Montag Nachmittag bis Donnerstag Abend finden auf dem Campus Holländischer Platz viele alternative Veranstaltungen statt, die zum Großteil von den Studierenden organisiert wurden und unter dem Titel „Kritische Uni“ laufen.
Einige Dozenten haben sich mit den Streikenden solidarisiert und passen während dieser Woche ihre Lehre auf den Bildungsstreik an. So findet beispielsweise am Dienstag, den 16.06., die Veranstaltung „Pisaschock und Bildungsreformen“ statt, welche eine inhaltliche Abwandlung der eigentlichen Veranstaltung darstellt.
Des Weiteren findet am Dienstag eine Podiumsdiskussion zum Thema „Politik und Soziale Arbeit“ statt, welche auch die Probleme die Einführung der neuen Studiengänge thematisiert. Auf dem Podium werden zwei Professoren sowie zwei weitere Dozenten die neuen Studiengänge kritisch hinterfragen. Diese Veranstaltung wurde von Studierenden organisiert und wird von diesen moderiert werden. 

Pressemitteilung des Nordhessischen Bündnisses Für Gerechte Bildungschancen

Rückschritt statt Fortschritt - Bildungsstreik droht

Kassel, 14. Mai 2009. Nach 100 Tagen Bildungspolitik der neuen Landesregierung zieht das Nordhessische Bündnis für gerechte Bildungschancen, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Auszubildenden, Eltern und Lehrenden, Bilanz und erklärt:
Wir kritisieren die Bildungspolitik der letzten 100 Tage der neuen Landesregierung aufs Schärfste. Sie steht den vor den Landtagswahlen formulierten Forderungen unseres Bündnisses und damit gerechten Bildungschancen diametral entgegen. Die schwarzgelbe Regierung setzt die rückwärts gewandte Bildungspolitik der Koch-Regierung fort, statt auf Fortschritt zu setzen, wie es in den vergangenen Wochen an vielen Beispielen zu erkennen war.
Die zu späte Reaktion auf das Desaster beim Mathematikabitur und die - gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise - fehlenden Maßnahmen für mehr Ausbildungsplätze sind nur zwei Beispiele der ungenügenden Arbeit. Weiteren Handlungsbedarf sieht das Nordhessische Bündnis für gerechte Bildungschancen beim Hessischen Lehrerbildungsgesetz, allen voran in Sachen Notentabelle für das Erste und Zweite Staatsexamen, bei der staatlichen Hochschulfinanzierung und auch bei der gesetzlich zugesicherten freien Schulwahl der Eltern mit behinderten Kindern, ebenso wie bei der Weiterbeschäftigung befristet angestellter Lehrkräfte während der Sommerferien.
„Der jahrelange Skandal der Zwangsarbeitslosigkeit von befristet angestellten Lehrkräften während der Sommerferien ist auch mit dem aktuellen Erlass nicht beendet. Verzögerungen und Erbsenzählerei bei der Umsetzung haben zudem Tausende erneut zur Arbeitsagentur gehen lassen. Wir fordern ein Ende des Vertretungsvertragsunwesens durch eine 110- prozentige Lehrerzuweisung“, so die GEW-Bezirksvorsitzende Heike Lühmann.
Zum Konzept der eigenverantwortlichen Schule sagt die Landesschulsprecherin Katharina Horn: „Statt Schule als Privatunternehmen unter direktem Einfluss der Wirtschaft, fordern wir eine demokratische, staatlich finanzierte Schule mit längerem gemeinsamen Lernen. Nur wenn eine wirkliche Lernmittelfreiheit herrscht und Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, in kleineren Lerngruppen von maximal 20 Schülerinnen und Schülern pro Klasse zu lernen, ist eine gezielte Förderung möglich.“
Die Stadtelternbeiratsvorsitzende Hella Lopez drängt auf die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen: „Gerade Nordhessen steht bei diesem Thema wieder hinten an. Der Entwurf für die neue Stellenzuweisung sieht zwar 50 neue Stellen für den Gemeinsamen Unterricht vor, wovon beispielsweise nur drei beim Staatlichen Schulamt in Kassel ankommen. Inklusive Bildung ist keine Gefälligkeit, sondern ein Menschenrecht.“
Der stellvertretende AStA-Vorsitzende Johannes Götting fordert: „Eine bedarfsorientierte Hochschulfinanzierung muss eine nachhaltige Verbesserung der Studienbedingungen an den staatlichen hessischen Universitäten ermöglichen. Experimente und wage Investitionskalküle mit privaten Hochschulträgern, wie z. B. der European Business School Wiesbaden, übersteigt das Notwendige bei weitem.“ Nicht nur der Wissenschaftsministerin, sondern auch der Kultusministerin gibt der Studierendenvertreter einen Rat mit auf den Weg: „Kümmern Sie sich zügig um die dringend erforderliche Korrektur der Notentabelle für das Erste und Zweite Staatsexamen. Das Problem der ungerechten Gesamtbewertungen ist Ihnen schließlich seit Ihrer Anfrage im Hessischen Landtag vom 12. Dezember 2006 bekannt!“
Zur miserablen Lage am Ausbildungsmarkt fordert Holger Kindler, DGB-Jugend Nordhessen: „In der Wirtschaftskrise muss die Landesregierung endlich mit gutem Beispiel voranschreiten. Sie muss die notwendigen Ausbildungsplätzen in der Landesverwaltung zusätzlich schaffen und diese Auszubildenden dann auch verbindlich übernehmen.“
„Da wir eine gleiche, sozial gerechte und von der Privatwirtschaft unabhängige Bildung fordern, rufen wir für den 17. Juni 2009 im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Bildungsstreik 2009 zu einer Großdemonstration der Schülerinnen und Schüler sowie der Studierenden auf“, so Leonhard Link, Schülerbündnis Bildungsblockaden einreißen. Am Nachmittag werden von allen Bündnispartnern in der Innenstadt weitere Aktionen und Diskussionsrunden organisiert.

AStA unterstützt Forderung nach Kulturzentrum in Witzenhausen

Gemeinschaft von Universitätsstandort und Stadtgesellschaft durch Kulturzentrum stärken

Kassel, 14. Mai 2009. Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) der Universität Kassel begrüßt die Initiative der Studierenden in Witzenhausen mit der Besetzung eines seit über 10 Jahren leer stehenden Hauses Raum für ein Kulturzentrum zu schaffen und mit ihrem Anliegen in die Öffentlichkeit heranzutreten. Die vielfältige und bunte Studentenszene in Witzenhausen benötigt einen Ort, an dem Studentinnen und Studenten Raum für ihre kulturellen sowie sozialen Belange haben. Auch wird ein Raum benötigt, um den Austausch zwischen Studierenden und den Bewohnern aller Altersschichten aus Witzenhausen zu fördern. Die momentan bestehenden öffentlichen Freiräume für junge Menschen entsprechen nicht den Bedürfnissen der jungen Kulturszene in der Stadt an der Werra.
Eine Nutzung des befreiten Hauses muss im Einvernehmen mit den Studierenden geklärt werden. „Als Universitätsstandort ist das Engagement der Stadt Witzenhausen und vor allem der Bürgermeisterin Frau Angela Fischer gefordert, den offenbar notwendigen Bedarf nach öffentlichen Räumen zum sozialen und kulturellen Austausch nachzukommen. Zusammenarbeit mit allen Betroffenen ist der einzuschlagende Lösungsweg. Eine Räumung oder gewaltsames Vorgehen ist kategorisch auszuschließen.“, mahnt Annika Hunstock, Vorsitzende des AStAs der Universität Kassel, an.
Vor allem aus Sicht der vielen internationalen Studierenden am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften wäre die Einrichtung einer Anlaufstelle innerhalb der Stadtgemeinschaft zu begrüßen. „Mit dem möglicherweise neu geschaffenen Treffpunkt, der zentral in der Stadt gelegen ist, könnten die Studenten aus aller Welt soziale Kontakte zu Kommilitonen und eben auch zu Bürgern der Stadt knüpfen. Aus diesen Gründen befürworten und unterstützen wir als studentische Vertreter die Forderungen nach einem kulturellen Anlaufpunkt in Witzenhausen.“, so Markus Thomas, Kulturreferent. 

AStA der Universität Kassel setzt Ziele für die Amtszeit fest

Ehrgeizige Ziele trotz finanziellem Engpass

Kassel, 07. April 2008. Der allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Kassel hat auf seiner Klausurtagung vom 1. bis 3. April 2009 in der Jugendbildungsstätte Bad Hersfeld sein Arbeitsprogramm für die laufende Legislatur aufgestellt. „Alles in allem steht ein arbeitsreiches Jahr vor uns, dass wir mit viel Motivation und Fleiß ganz sicher meistern werden. Wichtige Themen sind nach wie vor die Einrichtung einer eigenen Fachschaft für die Lehramtsstudierenden, eine Aufwertung des studentischen Kulturzentrums K19 sowie die Etablierung ökologischer Produkte aus der Region in unseren Mensen.", fasst die alte und neue AStA-Vorsitzende und Öffentlichkeitsreferentin Annika Hunstock wichtige Aspekte der Arbeit zusammen.
„Der finanzielle Handlungsspielraum wird in dieser Legislatur auf Grund der nachträglichen Besteuerung der Aufwandsentschädigungen der AStA-Referenten stark eingeschränkt sein. Inzwischen wurde bei uns eine Lohnsteueraußenprüfung durchgeführt und die Höhe der Nachzahlung wird in absehbarer Zeit feststehen.", kommentiert der neue Finanzreferent Benjamin Lembke.
„Nichtsdestotrotz lassen wir uns von dem finanziellen Engpass nicht entmutigen und werden unsere wichtige Arbeit mit geringerem Budget bestreiten. Dazu gehört unter anderem beim Bildungsstreik 2009 im Sommer dabei zu sein. Deshalb bereiten wir intensiv mit den anderen Studierendenvertretern aus Hessen und den Schülervertretern zusammen diese Aktionswoche gegen Bildungsprivatisierung und jegliche Bildungsgebühren vor.", berichtet Johannes Götting, stellvertretender AStA-Vorsitzender und Referent für Hochschulpolitik. 

Neuer AStA im Amt

Kassel, 05. März 2009. Am Montag, den 2. März begann der neue Kasseler AStA seine Arbeit. In dieser Legislatur besteht der AStA aus einer Koalition der Juso-Hochschulgruppe, der Grünen Hochschulgruppe Kassel sowie der Neuen Liste.
Wie im vergangenen Jahr besteht das Organ aus sieben Referaten, wobei nur die Vorsitzende vom Studentenparlament wiedergewählt wurde. Annika Hunstock bekleidet nach wie vor das Amt der Vorsitzenden und Öffentlichkeitsreferentin. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Referenten. Das neue Team ist sehr motiviert, alle freuen sich auf die Aufgaben, die vor ihnen liegen.", kommentiert Annika Hunstock, Vorsitzende und Öffentlichkeitsreferentin des AStAs.
Neuer stellvertretender Vorsitzender und hochschulpolitischer Referent ist Johannes Götting, Mitglied der Grünen Hochschulgruppe. Neuer Finanzreferent ist Benjamin Lembke von der Neuen Liste. Weitere Referenten sind Anastasia Schrader, Sozialreferentin, sowie Jan-Florian Halm, der neue Referent für Vernetzung und Studienbedingungen, die beide der Juso-Hochschulgruppe angehören.
Zum ersten Mal gibt es zwei geteilte Referate: zwei Referenten, die jeweils eine halbe Stelle bekleiden und zusammen ein Aufgabenfeld bearbeiten. Das betrifft einerseits das Kulturreferat, welches nun in den Händen von Stefan Schreier und Markus Thomas, beide Mitglieder der Neuen Liste, liegt. Zum anderen wurde das Referat für Ökologie und Verbraucherschutz geteilt, was Moritz Unger und David Krüger von der Grünen Hochschulgruppe wahrnehmen. 
letzte Änderung am 12.08.2010