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  Welches Ticket wollt ihr?

Derzeit führt der AStA online eine Mobilitätsumfrage durch, wo jeder Studierende aufgerufen ist seine Wünsche und Anregungen rund um das Thema Mobilität zu äußern. Ein besonderes Interesse haben wir dabei an dem Thema eines hessenweiten Semestertickets, aber auch andere Themen, wie beispielsweise der Fahrrad- oder PKW-Verkehr liegen uns am Herzen. Die Teilnahme an der Umfrage dauert ca. 5 Minuten und soll dazu dienen heraus zu finden, wie wir uns für eine Verbesserung der studentischen Mobilität einsetzen können. Für uns ist es wichtig, dass möglichst viele Studierende an der Umfrage teilnehmen, damit wir ein Bild kriegen was euch im Bereich Mobilität wichtig ist.

Hier geht's zur Umfrage...

 

 

 

 Projektrat fördert wieder gute Ideen

Auch in diesem Semester erhalten studentische, interdisziplinäre Projekte finanziellen Zuschuss beim Studentischen Projektrat

Ihr habt eine gute Idee, aber es hapert an der Finanzierung?
Euer Team besteht aus Studierenden verschiedener Fachbereiche?
Ihr werdet von einem Dozenten unterstützt und begleitet?
Eine ordentliche Gesamtkostenaufstellung habt ihr schon erarbeitet? (Falls nicht, hilft euch der AStA gerne weiter!)
Ihr seid bereit, einen reflektierenden Abschlussbericht zu erstellen?
Falls ihr diese Fragen mit ja beantwortet könnt, kommt euer Projekt für die Förderung infrage!

Schickt eure Bewerbung bis zum 23.05.2010 an:

projektrat(ät)asta-kassel.de   

 Hörsaal VI besetzt

Die Besetzer des Hörsaals I der Universität Kassel beschlossen am späten Donnerstag abend (26.11.) nach einer längeren Debatte, in den kleineren Hörsaal VI umzuziehen. Die Studierenden begründen die Entscheidung mit der Notwendigkeit, die inzwischen festgefahrene Situation zu lösen und weitere Schritte nach vorne zu gehen.

Seit vergangenem Montag hatten die Protestierenden die Besetzung des Hörsaals I, des größten der Universität, nur noch eingeschränkt fortgeführt. Anstatt die Vorlesungen komplett zu blockieren, beanspruchten sie die erste Viertelstunde jeder Veranstaltung, um die Studierenden, die nicht am Bildungsstreik teilnehmen, durch ein Video, Pressebeiträge und die Vorstellung von Kritik und Forderungen aufzuklären und so eine breitere Unterstützungsbasis zu schaffen. Die Plena und die täglichen Besetzungsstrukturen blieben weiterhin bestehen. So waren die Aktivisten auch während der Vorlesungen im Raum präsent.

Dieser Weg zeigte deutliche Erfolge. So konnten verschiedene Fachschaftsräte für den Streik gewonnen werden. Beispielsweise verabschiedete der Fachschaftsrat 07 (Wirtschaftswissenschaften) eine Solidaritätserklärung, die die eingeschränkte Besetzung als angemessene Form begrüßte. Darüber hinaus erklärte die Fachschaftenkonferenz, eine Zusammenkunft aller Fachschaftsräte der Hochschule, ihre Solidarität mit den Protestierenden.

Da die Protestierenden durch die stattfindenden Veranstaltungen in dem besetzten Hörsaal jedoch kaum noch konstruktiv arbeiten konnten, wurde nach einer Alternativlösung gesucht. Ein Ausweichraum für Gruppenarbeiten ist an der überfüllten Universität Kassel kaum zu bekommen, daher entschieden sich die Besetzer dazu, erneut einen Hörsaal komplett zu besetzen. Mit diesem Schritt möchten die Studierenden ihren Forderungen nochmals Nachdruck verleihen.

 

 Proteste in Kassel weiten sich aus

Heute, am 2. Tag der Besetzung von Hörsaal 1, fanden sich weitere Studierende ein und diskutierten mit ihren Kommilitonen über die aktuelle Studiensituation. Gegen Mittag entstand aus dem Protest innerhalb des Hörsaals eine Demonstration, die sich erst auf dem Campus bewegte und später auch auf die Straße ging. Mit lautstarken Rufen zogen über 600 Studierende durch die Innenstadt Kassels und stürmten schließlich das Rathaus. Auf dem Weg schlossen sich viele Schüler dem Protestzug an. Im Rathaus besetzten sie den Stadtverordnetensaal und forderten den Oberbürgermeister Bertram Hilgen zu einer Stellungnahme auf.
Die Protestierenden überreichten ihm ein Forderungspapier und erklärten ihm ihr Anlie-gen. Herr Hilgen sicherte den Studierenden seine Unterstützung im Kampf für bessere Bil-dungsbedingungen zu.
Vor dem DGB-Haus solidarisierten sich die Demonstrierenden mit anderen sozialen Kämpfen und auch der DGB sicherte seine Unterstützung zu. Auf dem Rückweg zum Campus stießen am Hauptbahnhof auch Kommilitonen aus dem abgelegenen Universitäts-standort Witzenhausen zu dem Protestzug hinzu.
Gemeinsam empfingen die Studierenden gegen 17 Uhr mit dem Präsidenten Herrn Prof. Dr. Postlep, dem Kanzler Herrn Dr. Kuhn sowie dem Vizepräsidenten für Studium und Lehre Herrn Prof. Dr. Roßnagel einen Großteil des Präsidiums der Universität. Sie waren gekommen, um zu den Forderungen der Studierenden Stellung zu beziehen.
Die Diskussion dauerte über eine Stunde an. Das Präsidium gab den Studierenden bei vie-len ihrer Forderungen recht. Das Präsidium gab zu, dass das Ergebnis der Einführung der modularisierten Studiengänge nicht zufrieden stellend ist und bei der Reakkreditierung an vielen Stellen nachgebessert werden müsse. Bezüglich der Abschaffung der Anwesenheits-listen werde nach einem Antrag der Studierenden im Senat bereits in den Gremien der Universität diskutiert. Er versprach bis zu den Prüfungswochen eine Entscheidung aus den Gremien.

Mehr zu dem Thema erfahrt Ihr hier.

 Hörsaal 1 besetzt

Heute Mittag um 12 Uhr versammelten sich etwa 200 Studierende auf dem Bibliotheksvorplatz der Universität Kassel, um ihrem Unmut über die aktuellen Studienbedingungen Luft zu machen. Zu der Veranstaltung hatten die Fachschaft des Fachbereichs 04 (Sozialwesen) und der AStA aufgerufen.
Nachdem sowohl Vertreter der Fachschaft als auch des AStA zu den Studierenden gespro-chen hatten, gingen die Studierenden gemeinsam zur Hochschulverwaltung. Auf dem kur-zen Weg über den Campus wurde mit Sprechchören auf den Zug und das Thema aufmerk-sam gemacht. Dadurch schlossen sich der Demonstration noch viele Kommilitonen an, so-dass über 400 Studierende in das Verwaltungsgebäude der Universität zogen, um dem Prä-sidium die studentischen Forderungen vorzutragen.
Der Präsident der Universität, Herr Prof. Dr. Postlep, erklärte sich bereit, mit den Studie-renden zu diskutieren und wurde daher in den Hörsaal 1 gebeten. Hier wurde ca. eine halbe Stunde mit dem Präsidenten und dem Kanzler der Universität, Herrn Dr. Kuhn, über die aktuellen Studienbedingungen an der Hochschule debattiert. Herr Postlep wurde von den Studierenden aufgefordert, eine Stellungnahme zu dem studentischen Forderungskatalog abzugeben und tat dies noch an Ort und Stelle.
Im Rahmen dessen gestand Herr Postlep ein, dass die aktuellen Bedingungen an der Uni-versität Kassel nicht immer gute Lernvoraussetzungen bieten. So stellte der Vorlesungsbe-ginn um 6:30 Uhr eine soziale Härte dar, den Raumproblemen würde durch Anmietung externer Räume im nahen Umkreis der Universität Abhilfe geschaffen, die Videoübertra-gung von Vorlesungen in andere Hörsäle sei durch die Überlastung der Universität unab-dingbar und ein Resultat dessen. Hier müsse die finanzielle Ausstattung der Hochschule verbessert werden.
Herr Postlep sicherte den Studierenden zu, die Forderungen nach Wiesbaden zu tragen. Die Studierenden forderten den Hessischen Ministerpräsidenten Herrn Koch sowie die Wissen-schaftsministerin Kühne-Hörmann zu einem Gespräch auf, um die Bildungsmisere mit den Betroffenen zu diskutieren.
Im Anschluss an das Gespräch wurde der Hörsaal 1, der größte der Kasseler Universität, von den Studierenden besetzt.

Die studentischen Forderungen lauten: 

Forderungen ans Präsidium
Die Studienbedingungen an der Universität Kassel sind so zur Zeit nicht mehr tragbar. Im Zuge der bildungspolitischen Entwicklung der letzten Jahre wird mehr und mehr klar, dass wir Studierenden uns immer mehr für unsere Interessen einsetzen müssen, da diese von offizieller Seite nicht mehr berücksichtigt werden. Wir fordern Sie auf, das Studium in Kassel wieder erträglich zu gestalten. Hierzu haben wir die wichtigsten Probleme aufgeführt, die von Ihnen zeitnah gelöst werden müssen.

Räumlichkeiten
Es ist nicht hinnehmbar, dass aufgrund des Raumproblems Vorlesungen in Kinosälen oder Kirchen stattfinden oder sogar komplett entfallen! Es nicht akzeptabel dicht an dicht gedrängt in Seminarräumen zu sitzen, die für einen Bruchteil der Teilnehmenden ausgelegt sind!
Wir fordern Räumlichkeiten in der entsprechenden Größe der Teilnehmerzahl, damit eine akzeptable Lernatmosphäre entstehen kann!

Vorlesungszeiten
Die Vorlesungszeiten an der Universität Kassel beginnen teilweise um 6 Uhr und enden um 22 Uhr. Wir sind uns sicher, dass ein Großteil unserer Kommilitonen und Kommilitoninnen sich zu diesen Uhrzeiten nicht konzentrieren kann. Wir fordern ausschließlich Vorlesungen und Seminare im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr.

Anwesenheitslisten
Wer an seinem oder ihrem Studium interessiert ist, besucht Vorlesungen und Seminare freiwillig. Anwesenheitslisten sind eine überflüssige Kontrollinstanz, wenn als Prüfungsleistung eine Klausur, Hausarbeit oder mündliche Prüfung vorzuweisen ist. Die Erbringung von Leistung wird schon durch das Absolvieren dieser Prüfungen bestätigt.
Wir fordern die Abschaffung von Anwesenheitslisten!

ITS/HRZ
Durch die schlechte Umsetzung der Digitalisierung an unserer Universität entstehen verschiedene Probleme und Irritationen. Die vielen Probleme, die mit den verschiedenen Online-Plattformen auftreten, resultieren aus den personellen Problemen im ITS und die teilweise für die Fachbereiche undurchsichtige Struktur. Wir fordern eine schnelle Reformierung der ITS Strukturen in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und der Studierendenschaft.

Videoübertragung
Durch den Platzmangel, der aus der gestiegenen Studierendenzahl resultiert, sind Hörsäle und Seminarräume überbelegt. Deshalb werden einige Vorlesungen in bis zu drei weitere Hörsäle übertragen. Videoübertragung ist unfair, führt zu Irritationen und verhindert das Fragen der Studierenden gestellt werden können. Wir fordern die Abschaffung der Videoübertragungen und die persönliche Betreuung durch Lehrende.

Personal
Um die Kontinuität in der Lehre sicher zu stellen, sind fest eingestelle MitarbeiterInnen extrem wichtig. Erst durch viele Festeinstellungen lässt sich die Qualität des Studiums und des Abschlusses sicherstellen. Wir fordern die Einstellung von mehr Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Lehre und im administrativen Bereich.

Wir wissen, dass aus finanziellen und politischen Gründen diese Forderungen nicht einfach zu erfüllen sind. Dennoch erwarten wir, dass sich das Präsidium gegenüber der Landesregierung klar für diese Forderungen und die des Bildungsstreikes ausspricht und den Protest aller Studierenden unterstützt!

Forderungen des Bildungstreiks
Im Juni gingen eine Viertel Million Studierende, Schüler und Schülerinnen sowie Lehrende und viele sympathisierende Menschen mit folgenden Forderungen auf die Straßen, um für ein besseres Bildungssystem zu kämpfen. Diese Forderungen sind noch nicht erfüllt, deshalb fordern wir alle am Bildungsystem Beteiligten auf, sich für diese Forderungen einzusetzen.


Soziale Öffnung der Hochschulen
den Abbau von Zulassungsbeschränkungen durch den Ausbau von Studienplätzen!
die Abschaffung von Studiengebühren und die gesetzlich verankerte Gebührenfreiheit von Bildung!
die finanzielle Unabhängigkeit der Studierenden - ohne Kredite!
die Abschaffung jeglicher Diskriminierung, auch in ihrer institutionalisierten Form gegenüber ausländischen Studierenden!
Abschaffung von Bachelor/Master in der derzeitigen Form
die Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss!
das Ende von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung!
die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzung im Studium!
die tatsächliche Umsetzung der Mobilität zwischen den Hochschulen!
Demokratisierung des Bildungssystems
den Abbau von wirtschaftlichen Zwängen im Bildungsbereich!
die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem, u.a. durch Drittelparität in den Hochschulgremien!
die Einführung verfasster Studierendenschaften mit politischem Mandat in allen Bundesländern!
Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen
die Umsetzung freier alternativer Bildungskonzepte!
die Beendigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich!
die Aufstockung des Lehrpersonals auf ein pädagogisch tragbares Niveau! Dazu sind in den nächsten drei Jahren mindestens 8.000 Professuren, 4.000 Mittelbaustellen und 10.000 Tutor_innenstellen neu zu schaffen!
die Förderung aller Studierenden statt einseitiger Elitenbildung!
die Einheit von Forschung und Lehre statt der Exzellenzinitiative!
Diese Forderungen werden von vielen Menschen geteilt, weil sie uns der Verwirklichung des Menschenrechts auf Bildung näher bringen. Für eine tatsächliche Demokratie ist unsere Forderung nach einem frei zugänglichen, öffentlich finanzierten und emanzipatorisch ausgerichteten Bildungssystem unerlässlich. Derzeit geht es durch die Ökonomisierung der Bildung in eine andere Richtung: Die Hochschulen sind zunehmend abhängig von der Wirtschaft, ihre Funktion in der Gesellschaft hat sich gewandelt. Das ist kein Zufall! Bildung wird den Gesetzen des Marktes unterworfen; Konkurrenz reproduziert soziale Ungleichheit und Verwertungslogik. Um unsere Forderungen durchzusetzen bedarf es daher letztlich gesamtgesellschaftlicher Veränderung.

 Bildungsstreik und der "heiße Herbst"

Am 17. November 2009 demonstrieren die LehrerInnen in Wiesbaden für bessere Arbeitsbedingungen an den hessischen Schulen. Die Forderungen nach mehr Lehrdeputatsstunden an den Schulen und der Umsetzung der tariflich festgelegten Arbeitszeitverkürzung unterstreichen, dass die mangelnde Finanzierung nicht nur auf Hochschulen beschränkt ist, sondern ebenso in den hessischen Schulen unübersehbar praktiziert wird. Mit der Forderung nach mehr Lehrpersonal und der Rücknahme der Lehrstundenerhöhung unterstreichen die LehrerInnen die Forderung, mehr Geld in Bildung zu investieren, da u.a. die SchülerInnen die Hauptleittragenden der schlechten Arbeitsbedingungen an den Schulen sind.

Die Überbelastung der Hochschule in Kassel mit zu wenig Personal und prekärer Raumsituation komplettiert das Bild der Unterfinanzierung von Schulen sowie Hochschulen. Deshalb ruft der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Kassel auf, sich am 17. November 2009 mit den LehrerInnen zu solidarisieren und gemeinsam mit den SchülerInnen nach Wiesbaden zu fahren, um dort für ein besseres Bildungssystem zu demonstrieren.

Voraussichtlicher Ablauf am 17. November 2009:
7:30 Abfahrt Auestadion
11:00 Start Demonstration
11:30 Kundgebung Louisenplatz
ca. 15:00 Rückfahrt ab Wiesbaden

Wer für bessere Bildungsbedingungen demonstrieren will, meldet sich bitte direkt bis zum 12. November im Büro des AStA.

Vom 10. bis 12. November wird es einen Infostand auf dem Campus am Holländischen Platz geben, an dem Ihr Euch für den Bustransfer nach Wiesbaden anmelden könnt und alle relevanten Infos über die Demonstration erhalten werdet.

Weitere Infos erhaltet Ihr unter:

www.gew-hessen.de

www.bildungsstreik.net

www.kritischeuni.de

 

 Semester Shake-In: der Zwischenfall am Einlass

Freitagmorgen, den 16. September um 9.55 Uhr, wir schreiben das Jahr 2009. Ein weiteres Semester wurde mit der traditionellen Shake-In eingeläutet und damit die Nacht zum Tag erklärt. Bis zum Morgengrauen tanzten sich Studierende ins studentische Wochenende und dies beinahe ohne jeden Zwischenfall. Beinahe.

Doch was war da eigentlich los? Warum mussten um 1.00 Uhr die Tore vorrübergehend schließen und warum ging das nicht ohne Tränen, blaue Flecken und die Polizei?

Viele haben es gar nicht mitbekommen, doch was sich zwischen 12.00 und 02.00 Uhr abspielte, wird mir und einigen Besucherinnen wohl eine Zeit im Gedächtnis bleiben. Das Szenario lässt sich als eine Mischung aus Rockkonzert - ganz vorn - und unangenehme Stimmung bei einem Fußballspiel - sternhagelvoll - beschreiben. Ohne Rücksicht pressen sich einige nach vorn und reißen andere mit. Für eine Regulierung des Einlasses ist um diese Tageszeit kein Verständnis aufzubringen. Doch da in die schöne documenta-Halle einfach keine 4000 feiernde Studierende hineinpassen, muss der Veranstalter reagieren und dies nicht zuletzt im Interesse der Gesundheit aller Anwesenden. Wer da zu spät kommt, muss eben warten. Auch das heimliche Öffnen von Notausgängen ist an dieser Stelle keine Lösung, sondern trägt noch zu einer Verschärfung der Situation bei.

Dieser Gedankengang erwies sich jedoch als schwer vermittelbar. So muss und soll sich an dieser Stelle für die mitunter erheblichen Unannehmlichkeiten entschuldigt werden. Im Besonderen bei jenen, die bereits im stolzen Besitz eines Stempels und einer Garderobenmarke mit den „Ungeduldigen" draußen frieren und warten mussten. Allerdings auch bei denen, die zwischen den „Ungeduldigen" und einem geschlossenen Eingang zusammengepresst wurden. Das ist ein be******enes Gefühl und tatsächlich ziemlich gefährlich. Natürlich möchten wir uns auch bei all denen entschuldigen, die sich auf die Party gefreut und nicht so viele Besucher erwartet hatten. Aber: Sorry, leider ist irgendwann einfach voll. In weiser Voraussicht sollte die Erstsemesterparty in Mensa und K 19 am vorrangegangenen Donnerstag die Lage etwas entspannen. Diese Rechnung ging leider nicht auf.

Um Ähnlichem das nächste Mal besser beizukommen, kann einiges getan werden. Wir informieren uns über Preise und Technik professioneller Personenschleusen und Buchen eine so große Menge an Securitys, dass diese „Macht die Türen frei!" im Kanon vierstimmig singen können und dazu Tanzen. Alle Besucher, die zwischen 12.00 Uhr und 02.00 Uhr zu kommen gedenken, bitten wir an dieser Stelle einen Vorrat Geduld einzupacken. Im Ernstfall kann es auch sinnvoll sein, einfach mal aus der Masse zu treten und seine Nachbarn und Freunde gleich mitzunehmen. Die Kommilitonin in der ersten Reihe wird es einem Danken. So ist die Situation auch schnell wieder entspannt und es kann mit dem Einlass ruhig weitergehen.

Na ja, wir sind wirklich froh, dass es zu keinen schweren Verletzungen gekommen ist. Das nächste Mal werden wir den Einlass und die Garderobe besser lösen. Versprochen! Dann wird nur noch genossen. Das ging nämlich sehr gut. Dies bewiesen viele Gäste, die ob der guten Laune und vielen bunten Lichter gar nichts von unserem kleinen Zwischenfall mitbekamen und einfach bis um 5.00 Uhr blieben. Hier geht es zu den Fotos. Danke, dass ihr da wart! Es war eine schöne Shake-In in der neuen Halle. Danke auch an all die feinen DJs, VJs (spitzenklasse), die Bands und Mitarbeiter.

So, und was denkt ihr über die Party, die tolle Halle und DJ Holm? Besucht unser Forum ...

letzte Änderung am 31.08.2010